EU-geförderte, regionale Projekte (Auswahl)

Nach der Schule ins Ausland?! Der Europäische Freiwilligendienst macht es möglich

Amrei Hatzler aus Oldenburg hat sich diesen Traum erfüllt und arbeitet als Freiwillige für ein Jahr in einem Puppen-Theater in Petrinja, einer Stadt mit 25.000 Einwohnern, in Kroatien.

Gefördert wird der Aufenthalt über den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) im Rahmen von ERASMUS+ (Link EFD: https://www.go4europe.de/). Der EFD bietet jungen Menschen von 17 bis 30 Jahren die Möglichkeit, in einem gemeinnützigen Projekt im europäischen Ausland zu arbeiten. Die Jugendlichen lernen ein fremdes Land, eine andere Kultur und neue Leute kennen und verbessern nebenbei noch die eigenen Sprachkenntnisse. Darüber hinaus kann der EFD persönliche wie auch berufliche Orientierung geben.

 

Wie funktioniert der EFD in der Praxis?

Amrei hat sich zunächst an den Verein für Jugendkulturarbeit in Oldenburg (Link: http://www.jugendkulturarbeit.eu/evs ) gewandt, der im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes als Entsende-, Aufnahme- und Koordinierende Organisation anerkannt ist.

Jugendkulturarbeit ist daraufhin mit der „Partnereinrichtung“ (Aufnahmeorganisation) in Petrinja in Kontakt getreten und hat sich im Vorfeld um sehr viele organisatorische und verwaltungstechnische Dinge gekümmert, die letztendlich zu Amreis „Entsendung“ sowie ihrem Freiwilligendienst in Kroatien führten.

Nun ist Amrei bereits über acht Monate in Kroatien und hat dort während dieser Zeit so einiges erlebt. Einen kleinen Einblick über Amreis Tätigkeit in Petrinja enthält der Bericht zum Download.

 

Das Rahmenprogramm ERASMUS+ (2014-2020)

EU-Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014-2020)

Teilnahmeberechtigte Länder: 33 Programmländer sowie benachbarte Partnerländer

Leitaktion 1: "Lernmobilität von Einzelpersonen"

Hier: Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

Teilnahmevoraussetzungen:

Alter: 17 - 30 Jahre

Gesamtdauer pro Vorhaben: Zwei Monate bis zu einem Jahr

Förderung: Reisekosten, Unterbringungs- und Verpflegungskosten, Taschengeld, Versicherung, Sprachkurs sowie Begleitseminare werden von der EU finanziert.


Multilaterale Studienreise für Fachkräfte der Jugendarbeit

Multilaterale Studienreise für Fachkräfte der Jugendarbeit

„Unite in diversity” war eine vom Verein NaturKultur (www.naturkultur.eu) organisierte Studienreise vom 27. März bis zum 1. April 2017 im Norddeutschen Raum, an denen Repräsentanten und Repräsentantinnen und Jugendarbeiter und Jugendarbeiterinnen verschiedener Jugendorganisationen und Jugendzentren aus England, Rumänien, Italien, Niederlande, Spanien, Kroatien und Deutschland teilnahmen. Ziel dieser Studienreise war es, zu schauen wie Jugendhilfe in Deutschland funktioniert und sich Best-Practise- Projekte anzuschauen, die Europa und europäische Themen in ihre Arbeit integrieren. Die Teilnehmenden der Studienreise besuchten das Servicebureau für Jugendinformation Bremen, EuropaPunktBremen, die Bahnhofsmission, das Neurologische Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Bremen- Lesum, das Jugendzentrum Alte Eichen e.V. in Huchting, Mobile Betreuung Bremen (MOB), Vasudeva e.V. im Kreativlabor Oldenburg, Europe Direct Oldenburg, Repräsentanten des Jugendmigrationsdienstes Oldenburg, Amnesty International und IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.. Die Teilnehmenden konnten sich ein Bild davon machen, wie Vereine und Institutionen im Norddeutschen Raum nicht nur Europa in ihre Arbeit „einbringen“, sondern auch benachteiligte Jugendliche integrieren.

Diese Studienreise diente dazu, das Gelernte direkt in die Tat umzusetzen. Im Juli findet hierzu eine Jugendbegegnung in Newcastle upon Type (England) statt, bei denen 40 Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren mit und ohne Benachteiligungen zusammen kommen, um über die Gründungsprinzipien Europas zu diskutieren. Die Jugendlichen werden dann im Oktober auch nach Deutschland reisen, wo das Thema Europa im Alltag bezüglich Flüchtlingskrise und Brexit im Mittelpunkt stehen wird.

Das Projekt „Unite in Diversity“ wird von der deutschen Nationalagentur „Jugend für Europa“ durch das Programm ERASMUS+ gefördert.

Für die Jugendbegegnung in Newcastle, welche vom 27.07.-06.08.2017 stattfinden wird, kann man sich bis zum 20. Mai anmelden. Die Anmeldeunterlagen und weitere Infos können unter info@naturkultur.eu angefordert werden.

 

Das Rahmenprogramm ERASMUS+ (2014-2020)

EU-Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014-2020)

Gesamtbudget: 14,8 Mrd. EURO; davon ca. 1,4 Mrd. EURO für für Projekte im Bereich des nicht formalen und informellen Lernens

Teilnahmeberechtigte Länder: 34 Programmländer sowie „Partnerländer der Welt“

Hier: Mobilitätsmaßnahmen (Studienreise) für Fachkräfte der Jugendarbeit

Leitaktion 1: "Lernmobilität von Einzelpersonen" - Oberstes Ziel: Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit

Gesamtdauer pro Projekt/ Vorhaben: Zwei Tage bis zwei Monate


Internationale Schülerbegegnung am Copernicus-Gymnasium in Löningen

Über 40 Schülerinnen und Schüler aus fünf Nationen waren vom 21. – 27.01.2017 im Rahmen eines Projektmeetings zu Gast am Copernicus-Gymnasium in Lönigen. Es war das fünfte von insgesamt sechs Treffen mit Partnerschulen aus Finnland, Italien, Lettland, den Niederlanden und Spanien unter dem Motto „Home and tomorrow: Tell me your story - Let’s share our dreams!“

Die Schülerinnen und Schüler kamen im Rahmen von Arbeitsgruppen zusammen und tauschten sich über die Flüchtlingssituation seit 2015 in ihrem jeweiligen Heimatland aus.

Besonders hervorzuheben bei diesem integrativen Projekt ist die Kooperation mit lokalen Grundschulen und einer benachbarten Hauptschule in Löningen.

33 Schülerinnen und Schüler (aus acht verschiedenen Herkunftsländern) aus den Sprachfördergruppen der Grundschulen waren eingeladen, um sich im Rahmen einiger Workshops gestalterisch zu betätigen und um sich so an einem wichtigen, internationalen Projekt mit Unterstützung „der Großen“ zu beteiligen.

Besonders bewegend waren die Vorträge von zwei Jugendlichen der benachbarten Hauptschule, die im Rahmen eines Workshops über ihre Flucht aus den Heimatländern Syrien und Afghanistan und ihre Ankunft und das neue Leben im südoldenburgischen Hasetal berichteten.

Für alle Beteiligten war es eine beeindruckende Woche mit einem außergewöhnlichen Projekt, in dem Integration groß geschrieben wird.

 

Ausführliche Informationen zu diesem Projekt sind auf der Website des Copernicus-Gymnasiums zu finden: http://cgl-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=609:erasmus-treffen-februar-2017&catid=94&Itemid=367

 

Das Rahmenprogramm ERASMUS+ (2014-2020)

EU-Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014-2020)

Gesamtbudget: 14,8 Mrd. EURO; davon 1,3 Mrd. EURO für den Bildungsbereich.

Teilnahmeberechtigte Länder: 34 Programmländer sowie „Partnerländer der Welt“

Hier: Förderung im Bereich der Schulbildung

Leitaktion 2: Strategische Schulpartnerschaften: Bilaterale oder multilaterale Partnerschaften zu einem selbst gewählten Thema, an denen ausschließlich Schulen beteiligt sind.

Gesamtdauer pro Projekt 2-3 Jahre