70. Europäischer Wettbewerb mit dem Thema Vielfalt

Die Jubiläumsausgabe des ältesten Schülerwettbewerbs thematisiert die vielfältigen Lebensstile, Ansichten und Eigenschaften der Europäer:innen und fragt die Schüler:innen: Wie können wir allen gleiche Rechte und Möglichkeiten garantieren?

Das diesjährige Motto ist eine Vision für die Zukunft, ein Traum, der erst wahr werden muss. In Vielfalt geeint? In der Wirklichkeit ist es noch ein langer Weg dahin: Noch immer verwehren Barrieren die Teilhabe, Benachteiligung verhindert Karrieren, Vorurteile erzeugen Feindseligkeit. Nicht überall in Europa wird Diversität als wertvoll erachtet. Der Europäische Wettbewerb fragt die Schüler:innen in seinem 70. Jahr, was Europa von ihnen lernen kann. Wie kann Europa bunter, gerechter, glücklicher werden? Wo können Inklusion und Integration gelingen? Wie (er)leben sie Vielfalt?

Insgesamt 13 Aufgaben für vier Altersgruppen stehen im kommenden Schuljahr zur Wahl. Auch methodisch können die Teilnehmenden ihren persönlichen Interessen folgen: Ob Bild, Text oder Video, selbst komponierter Hip Hop, Plakatserie oder Poetry Slam – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für Lehrkräfte gibt's zum Auftrakt drei Fortbildungs-Angebote online.Die Veranstaltungen richten sich an Lehrende, die den Europäischen Wettbewerb kennenlernen möchten, ebenso wie an erfahrene Teilnehmende, die Inspirationen für die neuen Aufgabenstellungen suchen. Es werden methodische Beispiele für alle Altersgruppen und Klassenstufen sowie für verschiedene Fachbereiche vorgestellt.
Die Teilnehmenden können Fragen stellen und eigene Erfahrungen und Ideen einbringen.

Dienstag, 30. August 2022, 16.30 - 18 Uhr |

Mittwoch, 14. September 2022, 16.30 - 18 Uhr

Donnerstag, 22. September 2022, 16.30 - 18 Uhr

Ziel des Europäischen Wettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche zu einer eigenständigen und kreativen Auseinandersetzung mit aktuellen europäischen Themen zu ermutigen. Jährlich beteiligen sich zwischen 40.000 und 85.000 Schülerinnen und Schüler am ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Auswärtigen Amt, der KMK und den Kultusbehörden der Länder gefördert.

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